In Gemeinschaftsarbeit erwirtschafteten Freizeitfußballer 10000 Euro, die jetzt der vom Schicksal arg gebeutelten Familie Reischl aus Haselbach zugute kommen. Damit haben die Organisatoren Patrick Grünberger und Philipp Vaterl von der Raiffeisenbank im Landkreis Passau-Nord im Zuge des zweiten Benefiz-Raiffeisencups das Ergebnis aus dem Vorjahr übertroffen.
Die Motivation war groß, viel Geld zu sammeln Einen ganzen Tag lang haben 17 Freizeitmannschaften von einheimischen Firmen in der Fürstensteiner Dreifachturnhalle Fußball gespielt. Eine Damenmannschaft und ein Team von Fußballern mit Handicap komplettierten das Feld. Die ausgezeichnete Stimmung unter Aktiven und Zuschauern zeigte, mit welcher Freude hier mit dem Ziel gespielt wurde, möglichst viel Geld für die Familie Reischl zu erwirtschaften. Jede Mannschaft zahlte 300 Euro Startgeld, einige Spieler oder Firmen legten noch etwas drauf oder zahlten, obwohl sie gar keine Mannschaft stellen konnten. Das Team der Raiffeisenbank Passau Nord legte den Erlös eine Turniers im Sommer – 1500 Euro – drauf. Die Bewirtung erfolgte durch Mitarbeiter dieser Bank, die sich der Gratisgetränke der Brauerei Hutthurm bedienten.

(Das Bild zeigt v.l.:) Jugendleiter Reinhard Neumaier, SVN-Vorsitzender Franz Hörner, Margot Stockinger, Jonathan, Lukas, Simon, Reinhard Völdl, Hauptkassier der Urlberger Buam).
(Das Bild zeigt v.l.:) Jugendleiter Reinhard Neumaier, SVN-Vorsitzender Franz Hörner, Margot Stockinger, Jonathan, Lukas, Simon, Reinhard Völdl, Hauptkassier der Urlberger Buam).

Die Urlberger Buam, eine aus (ehemaligen) guten Fußballern der Region zusammengestellte Truppe, spielen nicht nur seit Jahren erfolgreich Fußball, sondern haben vor allem eine soziale Ader und ein Herz für Kinder. Seit 2004 gibt es diese „Oldies“ und ihre Aufgabe ist es vordergründig, Sportlern (vor allem Fußballern) und deren Angehörigen, die unverschuldet in Not geraten sind, zu helfen. Zuletzt wurde von den Urlberger Buam der SV Schmidham unterstützt, deren Rasenplatz im Sommer durch das Hochwasser stark geschädigt wurde.

Ein Motorradunfall im Herbst änderte das Leben von Konstantin Gess (37) – Vereine und Nachbarn spenden

Von Martin Maier

Walchsing. Bagger, moderne Häuser, Rutschen und Trampoline: Hier, in der Walchsinger Neubausiedlung, ist Fortschritt, Jugendlichkeit und Gesundheit zuhause – die positive Seite des Lebens. Auf dieser befand sich auch Familie Gess. Bis zum 22. September 2015. Seit dem Tag ist Familienvater Konstantin Gess (37) querschnittsgelähmt, weil er mit seiner Suzuki mit einem Unimog des Bauhofes der Gemeinde Aldersbach zusammenprallte.

 Seit einem Verkehrsunfall sitzt Konstantin Gess aus Walchsing im Rollstuhl. Um ihm und seiner Frau Galina
Gess (l.) zu helfen, hat Walter Zitzlsperger eine Spendenaktion unter Vereinen, Firmen und Nachbarn initiiert. 3520 Euro kamen zusammen.

-Foto: Maier

Bis kurz vor Weihnachten lag Konstantin Gess in der Unfallklinik Murnau in Oberbayern. Jetzt, über Weihnachten und Silvester, ist Gess erstmals nach Hause zu seiner Frau Galina (32) und zu seinen Kindern Markus (7) und Nico (3) gekommen.

Von Christoph Kölbl
Fürstenstein. Von der Zuschauertribüne aus hat der zweijährige nierenkranke Benny das Benefizturnier beobachtet, das für ihn ausgerichtet wurde und an dem 16 Mannschaften in der Dreifachturnhalle teilnahmen. Veranstalter war die Raiffeisenbank im Landkreis Passau-Nord.

Bei der Spendenübergabe: Benny (vorne, l.) nahm mit seinem Bruder Jonas und den Eltern Thomas (3.v.r.) und Sabine (4.v.r.) Königseder den Scheck von Raiffeisenbank-Vorstand Bernhard Bergmann (v.r.), Bürgermeister Stephan Gawlik, den Organisatoren Philip Vaterl und Patrick Grünberger sowie dem Vertreter des Siegerteams Reinhard Völdl entgegen.                                                                                            

− Foto: Kölbl

Nachbarvereine und „Urlberger-Buam“ helfen SC Neuhaus

Benefizturnier Indling 2013

 

Einer spontanen Idee – und natürlich auch deren Durchsetzung – des „Urlberger-Buam“ und Trainers des FC Indling, Christian „Bane“ Kaiser, ist es zu verdanken, dass dem SC Neuhaus, dessen Sportanlage vom Hochwasser sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, geholfen werden konnte. Christian organisierte ein Fußballspiel zwischen einer Stadtauswahl von Pocking (bestehend aus Spielern des SV Pocking, des DJK-SV Hartkirchen und desFC Indling) und den Urlberger-Buam auf der Sportanlage des FC Indling. Und alle, die eingeladen waren, kamen und überreichten eine Spende. So konnten vor Beginn des Spiels der Bürgermeister der Gemeinde Neuhaus, Herr Josef Schifferer, und der 1. Vorstand des SC Neuhaus, Herr Ernst Mayerhofer, Spenden von verschiedenen Personen entgegen nehmen. Den Anfang machte Pockings Bürgermeister, Herr Franz Krah, der seinem Amtskollegen bei der Begrüßung von Zuschauern und Mannschaften 500 Euro ankündigte. Ihm folgte die 1. Vorsitzende des Fitness-Clubs Pocking, Frau Christina Killer, die berichtete, dass sich angesichts der schrecklichen Bilder von der Hochwasserkatastrophe die Mitglieder und Trainer des Vereins zu einer Spendenaktion entschlossen.